Sonntag, 19. Juli 2015
Auf Wiedersehen
Der Gottesdienst mit Tulio und Manuel ist sehr schön, da auch einige Lieder gesungen wurden. Auch das gemeinsame Frühstück ist sehr lebendig und sehr lecker. Zur Verabschiedung kommen dann nochmal alle, die da sind, und wir machen ein tolles Gemeinschaftsfoto. Tulio hat für jeden eine Virgen de La Alta Gracia als Halskette und ein Blatt mit einem Danktext und einigen Fotos. Es fällt allen schwer, sich zu verabschieden. Es war eine gute Zeit.

Leider kann ich hier keine Bilder veröffentlichen. Diese poste ich auf Facebook. Da die Zeit in Huamachuco zu Ende ist, erfolgt die weitere Berichterstattung unter stephanreist.blogger.de

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Samstag, 18. Juli 2015
Der letzte Tag
Kurz vor Mittag suche ich Luis Carnaval und kaufe mit ihm zwei Medikamente für den Jungen mit den erheblichen Haarproblemen. Das dritte Medikament kommt vielleicht heute Abend.

Tulio und Wilder kommen zum Mittagessen während Manuel nicht dabei ist. Nach einiger Zeit ergibt sich ein gutes Gespräch über peruanische und deutsche Bräuche und Besonderheiten. Außerdem erzählt Tulio über die Geschichte der Prälatur seitdem Sebastian Ramis die Leitung hat. Wir sprechen auch über dessen immer noch enorme Reisetätigkeit. Dann fahren einige von uns mit den beiden zum Friedhof mit den sehr unterschiedlichen Gräbern und den Nischen für die verstorbenen alten Leuten.

Zusammen geht es dann über eine geteerte Straße, die aber auch immer wieder einige rustikale Stellen hat, nach Yanazara, wo wir eine Zeit im Thermalbad verbringen. Dort gibt es auch ein sehr großes Freizeitgelände, dass nach Padre Jaime Gari benannt ist. Wir sehen mehrere Wohntrakte, einen großen Versammlungsraum, eine Kapelle, einen Volleyballplatz, eine Pelotemauer, ein Außengelände mit Versammlungsplatz und ein Gebäude mit Tischtennis und Poolbillard.

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Donnerstag, 16. Juli 2015
Marca de Huamachuco und Altenheim
Nach der üblichen Messe und dem Frühstück brechen wir um 9:30 Uhr nach Marca de Huamachuco auf. Luis Carnaval begleitet uns. Vor Ort bekommen wir noch einen jugendlichen Führer, der uns viele Aspekte sehr wortreich erläutert.
Sowohl die umgebende Landschaft als auch der Blick auf Huamachuco sind überwältigend. Auch diese riesige Festung einer präinkaischen Kultur ist sehr beeindruckend und von ihrer Größe her mit Machu Pichu vergleichbar. Ein Besuch dieser archäologischen Stätte und anderer Sehenswürdigkeiten in der Nähe ist sehr zu empfehlen.
Im Altenheim haben wir alles sehr gut vorgefunden. Es ist vor einiger Zeit angestrichen worden. Die Physiotherapie wird regelmäßig genutzt und die Solaranlage funktioniert. Zur Zeit leben dort 22 Abuelitos, da in diesem Jahr schon 4 gestorben sind. Die Nonnen und der Diakon machen einen souveräneren Eindruck als vor 7 Jahren, was mich freut.

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Markt und Marcelino
Auf der Plaza de Armas gibt es eine große Versammlung aus Anlass der Erschießung des Soldaten Leoncio Prado, dem ein Aufmarsch aller Schulen und Kinder folgen wird. Die Wartezeit wird uns aber zu lange und wir gehen zum täglichen Markt, wo wir auch einiges Obst erwerben, das wir z.T. noch nicht kennen.
Dann mache ich mich auf zum Marcelino, um mit Mario einen Termin zu vereinbaren. Den sehe ich dann auf der Straße und rufe nach ihm. Er erkennt mich erst auf den letzten Metern und freut sich dann sehr, mich zu sehen.
Der Nachmittag gehört einem Besuch in der Casa Marcelino, wo uns Rossio und Mario deren Arbeit ausführlich erklären und herumführen. Es ist immer wieder toll zu sehen, was die Leute dort alles auf die Beine stellen. Betreuung von Kindern in den Barrios, die sehr weit entfernt liegen, der Kinder der Umgebung, die ins Haus kommen, der Familien, die unter der Gewalt der Terrorzeit gelitten haben, Koordinierung von Kontrollmaßnahmen für die Umweltverschmutzung durch die Mienen und Unterstützung der Dörfer der Umgebung und neuerdings auch einen kleinen Bauernhof mit ökologischem Landbau.
Nach einer kurzen Zeit des Erstaunens kann sich Rossio an unsere gemeinsame Zeit erinnern und sie freut sich sehr als ich mich nach ihrer Tochter erkundige, die inzwischen 19 Jahre als ist. Wir machen auch noch ein Foto für ihre Schwester Jessica.

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Mittwoch, 15. Juli 2015
Tag der Besichtigungen
Hinweis: die Artikel beziehen sich auf den vorhergehenden Tag.
Nach dem Frühstück fahren wir mit Tulio zur ODEC, wo er uns die Bildungsarbeit mit den Lehrern erklärt. Anschließend stellt er uns die Ordensfrauen des diözesanen Orden Santa Trinitatis vor, die der Bischof gegründet hat und die in Cusco und Lima ein Haus haben. Im zweiten Büro stellt er uns die dort arbeitenden Personen vor und wir singen auch ein Lied zusammen.
Die Räume dort bieten viele Möglichkeiten der Arbeit mit den Lehrern und Katecheten. Es gibt Büros, Zimmer für einzelne Personen, einen Schlafsaal und einen Versammlungsraum. Auch die Kirche bietet ein gutes Ambiente. Es gibt auch eine Lautsprecheranlage. Interessanterweise stehen die Kirchtüren immer offen. Wir nehmen einige Informationsmaterialien mit.

Nun fahren wir zur Schule St. Ana:
Dort werden wir von Carlos, einem Lehrer der Schule, in Vertretung von Padre Nicolas empfangen, der uns zunächst die Vorschule zeigt. Dort wuseln die kleinen Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren in ihrer Frühstückspause herum, was unsere Frauen sehr anspricht. Es gibt 6 Klassen mit mehr als 30 Schülern. Es wird offensichtlich mit sehr viel Material gearbeitet. Die Lehrerinnen unterrichten alle Themen und es gibt auch Englisch. Die Kinder sind von 8:30 bis 16 Uhr dort und erhalten auch ein Mittagessen, wenn sie nicht nach Hause gehen können. Carlos erklärt nochmal, dass die Schule für die armen Leute des Viertels gegründet wurde und auch heute noch von diesen besucht wird. Aufgrund des guten Rufs der Schule kommen aber auch andere, die dann ein gewisses Schulgeld zahlen.
Er zeigt uns auch die Primaria, in der die SchülerInnen 7 Unterrichtsstunden haben. Die LehrerInnen unterrichten auch alle Fächer bis auf Englisch, Informatik und Franziskanismus. Auch hier gibt es mehr als 30 SchülerInnen in jeder Klasse, die an Einzeltischen sitzen und eher frontal ausgerichtet sind. Die Räume sind sauber und es wirkt alles sehr geordnet.
Auch in der Sekundaria ist es ähnlich. Diese ist im Gebäude der Behindertenschule untergebracht und hat auch einen Computerraum, wo es für jeden Schüler einen Computer gibt. auch ein Beamer hängt unter der Decke. Dort gibt es auch eine Gedenktafel für Padre Jaime Garro, der die Schulen gegründet hat und 2008 verstarb. Die Leistung ist sehr hoch einzuschätzen, da die Bildung für die Armen hier auf hohem Niveau erfolgt. Es gibt auch eine Klasse für die besonders beeinträchtigten Konder. Die übrigen werden gemeinsam unterrichtet.

Dann fahren wir in Begleitung von Monsegnore, Manuel und Tulio, sowie dem Fahrer nach La Victoria, dem kleinen Bauernhof des Bischofs, auf dem die verschiedenen Tiere gehalten werden: Schweine, Schafe, Gänse, Enten und andere Kleintiere. Dort lebt ein Ehepaar, das den Hof versorgt. Der Bischof oder andere Personen liefern die Versorgung und holen die fertigen Lebensmittel. Es gibt auch ein Haus mit Betten und Versammlungsräumen, wo Kommunionkinder oder Firmlinge unterkommen. Es ist beeindruckend. Wir sehen auch die einfache Unterkunft der Verwalter, deren beiden älteren Kinder zu Fuß zur Schule gehe, was 1,5 Std. dauert. Die Strecke zur La Victoria führt über circa 300 Höhenmeter von der Straße abwärts und wieder aufwärts. Wir werden ordentlich durchgeschüttelt und haben immer weniger Lust, noch nach Tayabamba zu fahren. Diese Einrichtung des Bischofs kannte ich noch nicht.

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Dienstag, 14. Juli 2015
Erste Besuche
Nach der Messe und dem reichhaltigen Frühstück gehen wir zum Krankenhaus, das uns Padre Manuel und eine Frau des Krankenhauses mit großem Stolz zeigen. Wir gehen durch alle Abteilungen und Manuel bringt uns auch in Behandlungsräume und auf die verschiedenen Stationen. Das gesamte Haus macht einen sauberen Eindruck und es werden alle alltäglichen medizinischen Fälle behandelt. Neben der Notfallambulanz gibt es eine stationäre Aufnahme und eine umfangreiche ambulante Betreuung. Die schwierigeren Operationen werden nach Trujillo verlegt. Besonders auffällig sind die vielen Geburten z.T. von sehr jungen Frauen. Es werden auch alle Vorsorgeuntersuchungen gemacht. Die armen Leute, d.h. Diejenigen ohne reguläre Arbeit erhalten durch die SIS eine kostenlose Gesundheitsversorgung. Die übrigen Zahlen in die Krankenkasse "El Salud" ein.
Auf dem Rückweg treffen Luis Carnaval, der uns noch bis zur Plaza begleitet. Wir sprechen über die positive Entwicklung in Peru, das Operationsprojekt und die große Sehenswürdigkeit "Marca de Huamachuco", die er uns sehr empfiehlt und wozu er sich als Begleitung anbietet.
Bei der Ankunft am Bischofshaus werden wir in einer Hauruckaktion mit zwei Autos ins Asylo gebracht, damit wir dort das Mittagessen erleben können. Wir treffen die beiden Nonnen, den venezolanischen Diakon und die Haushaltshilfen bei der Essensausgabe. Das Altenheim ist in einem sehr guten Zustand und alle notwendigen Einrichtungen funktionieren und sind optisch ansprechend. Am Essen nehmen etwa 20 Senioren teil. Anschließend werden wir auch hervorragend versorgt: Es gibt Paella mixta und anschließend noch Kartoffel mit Salat und Meerschweinschein, das wir alle probieren.
Am Nachmittag nehmen wir an der Beerdigungsmesse eines 16-jährigen Jungen teil. Monsegnore leitet den Gottesdienst und es sind mehrere Priester dabei. Das Ganze findet im Innenhof der Schule statt, wobei der Sarg noch geöffnet ist. Es gibt einige für uns ungewöhnliche Elemente: Bei der Gabenbereitung werden persönliche Gegenstände des Verstorbenen dargebracht, eine Tanzgruppe führt den Contradanza, eine huamachukinische Besonderheit, auf und beim Auszug wird sowohl getragene als auch fröhliche Musik gespielt.
Danach sind wir mal erst so voller Eindrücken, dass wir uns z.T. zum Schlafen oder zu einem Tässchen Kaffee zurückziehen und alle eine Siesta einlegen, denn das nächste Essen naht.

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Montag, 13. Juli 2015
In Huamachuco
In Huamachuco werden wir mit großem Hallo begrüßt: Valentina, Padre Jemen?, Tulio und Manuel sind da, sowie der junge Fahrer des Bischofs und Magnus aus Deutschland von der Liebfrauenschule. Wir beziehen unsere Zimmer und bekommen ein fulminantes Abendessen. Nach einem kleinen Stadtrundgang fallen wir erschöpft in die Betten.

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Donnerstag, 9. Juli 2015
In Trujillo
Nach der Tagesfahrt mit dem Bischof sind wir nun in Trujillo und wohnen im Haus der Franziskaner, die die dortige Basis für den Bischof sind. Die Begrüßung und die Gespräche sind sehr gut. Heute haben wir einige Besichtigungen gemacht und werden den Bischof am 13.7. in Huamachuco wiedersehen.

Die Nacht war trotz des Schlafsacks, den ich mir untergelegt habe, nicht sehr erholsam, aber es hat gereicht. Nach der kühlen Dusche waren wir wieder fit.
Das Gespräch beim Frühstück kommt nach einiger Zeit gut in Gang, man muss sich doch erst mal wieder etwas aneinander gewöhnen. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft ist einfach groß. Wir erfahren Einiges über die Franziskaner und das Bildungswesen und auch das konkrete Leben der beiden Franziskaner. Miguel reist am Abend zu einer Versammlung nach Mallorca, in der auch wichtige Zukunftsfragen der mallorkiner Ordensprovinz besprochen werden.

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Montag, 6. Juli 2015
Ein erster Tag in Lima
Am Sonntagabend, als in Deutschland schon wieder ein neuer Tag begonnen hatte, sind wir in Salamanca de Monterrico in Lima angekommen und haben unsere Zimmer im Haus der Franziskaner bezogen.
Heute sind wir um 7 Uhr in der Kirche gewesen, wo Bischof Sebastian uns ausdrücklich begrüßt hat und viele Menschen auf uns zugekommen sind, um uns persönlich zu begrüßen. Das war so herzlich, dass man sich geschämt hat. Dann waren wir im Pfarrhaus zum Frühstück und konnten uns kaum einbringen, denn wir wurden gut versorgt.
Danach sind wir in der Stadtmitte gewesen, um die Kathedrale zu besichtigen, und haben mit dem Bischof und Senor Guzman in einem Fischlokal gegessen. Eine interessante Erfahrung. Die Diskussionen waren durchaus spannend. Zum Glück spricht Heinz-Wilhelm gut Spanisch, so dass ich nicht immer die Übersetzung leisten muss.

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Mittwoch, 1. Juli 2015
Letzte Vorbereitungen
Gestern haben wir die Reiseprganisation nochmal durchgesprochen. In den letzten Tagen besorgen wir noch kleine Gastgeschenke und holen das mitzunehmende Geld ab und dann geht es los.
Hier werden wir diejenigen Aspekte berichten, die sich auf die Partnerschaft und den Bischof beziehen.

Die touristischen Seiten blogge ich auf stephanreist.blogger.de.

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Montag, 16. März 2015
Visite in Huamachuco 2015
In der vergangenen Woche haben wir eine Besprechung zu unserer Sommerreise nach Peru gemacht und den Ablauf vereinbart. Anreise am 5.7., dann etwa 9 Tage Eingewöhnung und Sightseeing an der Küste, dann 9 Tage Huamachuco und Co. Und zum Schluss 7 Tage Cuzco und Machu Pichu.

Wir würden uns freuen, wenn ihr uns an Hand dieses Blogs begleiten würdet.

Stephan

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Mittwoch, 24. Dezember 2008
Ende des Blogs
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Gemeindemitglieder, und liebe Interessierte,
mit diesem Eintrag schließe ich den Perukreis-Blog ab, da meine weitere touristische Rundreise durch Chile und Argentinien nicht dazu passt. Darüber berichte ich in einem neuen Blog:

www.stephanreist.blogger.de

Deshalb stelle ich hier die herunterladbaren PDF-Dateien zur Verfügung:
30.8. – 24.9.: Vorbereitungen blog ii (pdf, 1.226 KB)
26.9. – 12.11.:Bau und Installation blog iii (pdf, 276 KB) blog iii teil 2 (pdf, 510 KB)
14.11. – 16.12.: Rundreise Peru blog iv november (pdf, 697 KB)
17.12. – 24.12.: Fahrt durch Bolivien blog v (pdf, 507 KB)

Vielen Dank an alle, die mich begleitet oder unterstützt haben oder, die sich für meine Arbeit und meine Reise interessiert haben. Allen wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und ein neues Jahr in Zufriedenheit und bei guter Gesundheit.
Schneemaenner und -frauen

Euer Stephan

Weihnachten
Weihnachten2

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Montag, 22. Dezember 2008
Auf zu den Salzseen
24.12.
Heute geht es schon um 5:00 Uhr los. Ich bin früh wach und kann den tollen Sternenhimmel bewundern: So schön sieht man bei uns die Milchstraße, die einzelnen Sterne und den Mond nicht. Es ist aber auch bitterkalt!!!
Nachdem wir das Geysirfeld besichtigt haben, baden wir mit sehr vielen anderen Tourteilnehmern in den Thermalquellen und frühstücken. Wir werden dann von Marin an der chilenischen Grenze abgesetzt, wo uns ein Bus aufnimmt, um uns nach San Pedro de Atacama in Chile zu bringen.
Fumarolen Thermalbad
Gruene Lagune

23.12. Wüstenfahrt
Das war heute die kurioseste Landschaft, die ich bisher in meinem Leben gesehen habe: Wir durchfahren verschiedene Wüstentypen, die aus Sand, Steinen oder Fels bestehen. Eine Felsformation zeigt uns 7 verschiedene Farbtöne. Wir halten, um mehrere Vulkane anzusehen, die teilweise noch Dampf ablassen. Wir besuchen 5 Lagunen, in denen hunderte Flamingos herumstolzieren und die zur Hälfte von Borax bedeckt sind, was auch in großem Stil abgebaut wird. Die letzte Lagune ist auch noch in mehreren Farben gefärbt und die Flamingos sind besonders groß. Wir sehen viele Gruppen von Vicunas und eine Vielzahl von Lamaherden. Den ganzen Tag brennt die Sonne vom Himmel herab, ein starker Wind weht aus dem Westen und im Osten ziehen dunkle Gewitterwolken herauf. Und das alles in Höhen zwischen 4000 m und 4500 m. Abends sind wir in einer einfachen Herberge auf 4300 m im Gruppenzimmer untergebracht.
Vulkan
Lagune
FlamingoVicuna
WuesteSteinbaum
Lama und Lagune

22.12. Salar de Uyuni
Die Nachtfahrt von Oruro nach Uyuni war nochmal richtig hart. Die zweite Hälfte der Strecke war so schlecht, dass das Gepäck aus den Gepäcknetzen hüpfte und wir in unseren Sitzen durchgeschüttelt wurden. Da wir um 5:00 Uhr in Uyuni waren, mussten wir uns noch etwas die Zeit vertreiben bis es hell wurde und wir in einer Agentur eine Tour durch die Salzwüste buchen konnten. Das Frühstück in einer Pizzeria war wirklich lecker und hat uns für den Tag gestärkt. Nun fahren wir um 11:00 Uhr los und kommen am Heiligen Abend mittags in San Pedro de Atacama an.
Nach einem Vorspiel, bei dem wir den Eisenbahnfriedhof, ein Dorf des Salzhandwerks und ein Salzhotel besucht haben, sind wir eine Stunde in die Wüste hinein gefahren. Dort liegt ein Vulkanfelsen, auf dem sehr viele, sehr alte Kakteen wachsen – der älteste ist ca. 1200 Jahre alt. Von der Spitze hatten wir einen tollen Rundblick über den 12000 km² großen Salar und konnten in der Ferne die über 5000 m hohen Vulkanberge sehen. Das sowieso schon starke Sonnenlicht wird durch das Salz so reflektiert, dass es kaum zu ertragen ist und mir meine neu gekaufte Sonnenbrille gute Dienste erwiesen hat. Nach einem leckeren Mittagessen mit Lamafleisch und einer Fotosession fahren wir wieder eine Stunde aus der Wüste hinaus, um auch in einem Hotel aus Salzwänden zu übernachten. Die oberen 10 cm Salz werden als Speisesalz genutzt und darunter ist es so fest und mit Erde vermischt, dass es in Blöcken herausgeschnitten werden kann.
UyuniLok mit Einstein
Salzhotel
Stephan im SalzInsel im Salzsee
KakteenFatamorgana
LamasSonnenuntergang

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21.12. Ein Sonntag in der bolivianischen Provinz - Oruro
21.12. Vierter Advent
Die Investition von 12€ in unser Doppelzimmer im Hotel El Lucero hat sich gelohnt, denn die Dusche ist richtig heiß und es kommt auch gleichmäßig viel Wasser. Auch der 2. Kaffee ist dann heiß.
Unsere Suche nach einer Tagesfahrt nach Uyuni ist dann nicht so erfolgreich. Die Eisenbahn fährt abends ab und kommt nachts um 2:00 Uhr dort an. Dann können wir auch mit dem Nachtbus fahren, der wenigstens erst gegen 6:00 Uhr eintrifft. Der Versuch, zum nahegelegenen See zu fahren scheitert daran, dass wir die Busabfahrtstelle nicht finden.
Die Stadt Oruro ist im Teil unterhalb der Bahnlinie sehr geschäftig und kürmelig: Es gibt einen großen (Zöppkes- und Weihnachts-) Markt, der sich längs der Schienen schlängelt und diese so einengt, dass ein Zug nur sehr langsam durchfahren kann. Im oberhalb liegenden Altstadtteil wird es dann ruhiger und ordentlicher. Auf der zentralen Plaza sitzen wir eine Weile in der Sonne, trinken ein Glas frisch gepressten Orangensaft und lesen Zeitung bzw. ein Buch.
Dann kommt die freudige Überraschung zum 4. Advent, die uns etwas in Vorweihnachtsstimmung bringt: Ein Jugendsinfonieorchester spielt in einem Pavillon klassische adventliche und weihnachtliche Lieder.
Zug und Markt
Einkaufsstrasse
Schuheputzen
Konzert
Den nachmittäglichen Regenguss verbringen wir im Kino, wo wir uns den neuen James Bond ansehen, der etwa zu 50% aus Schlägereien und Verfolgungsrennen besteht. Im Hotel, wo unsere Rucksäcke stehen, können wir uns dann noch umziehen. Um 21:00 Uhr fahren wir dann ab.

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Sonntag, 21. Dezember 2008
19. und 20.12. La Paz
20.12. Tiahuanaco
Am frühen Morgen regnet es in unser Zimmer und ich stelle den Mülleimer darunter. Als um 7:45 Uhr die Frühstücksfrau noch nicht eingetroffen ist, kaufen wir uns ein paar Brötchen und essen diese mit den Marzipanbroten, die mir Monika geschickt hatte. Um 8:45 Uhr brechen wir mit einem Bus in Richtung Tiahuanaco auf und besichtigen die Museen und die Ausgrabungen. Die Tiahuanaco-Kultur hat von 1600 v.C. bis 1200 n.C. existiert, was eine enorm lange Zeit darstellt. Sie wurde durch eine Klimakatastrophe zerschlagen. Leider sind sowohl das Museum als auch die Ausgrabungen nicht sehr gut aufbereitet und in einem schlechten baulichen Zustand.
AltiplanoSteeleSonnentor

Als Menü gibt es Quinuasuppe und Lamasteak, was sehr gut schmeckt. Das Fleisch hat kein Fett und ist würzig.
Nun fahren wir noch nach Oruro und suchen uns dort ein Hotel für die Nacht.

19.12. La Paz
Heute fahren wir mal mit einem normalen Überlandbus, so dass die Hälfte der Fahrgäste landestypisch gekleidete Familien und Einzelpersonen sind, die zum Wochenende oder zu den Festtagen nach La Paz reisen. Die Frauen sind durchweg in ihre festlichen Röcke und Stolen gekleidet, während die Männer zwar eine gute Stoffhose tragen ansonsten aber mit einer Jeans- oder Lederjacke und Schirmmütze bekleidet sind. Der Bus und auch wir Passagiere werden über die Seeenge zwischen der Halbinsel von Copacabana und dem bolivischen Festland übergesetzt.
AutofaehreFrauen

Bei unserem Rundgang durch La Paz besichtigen wir den Hauptplatz mit Kathedrale und Parlament und einige andere Sehenswürdigkeiten. Die Innenstadt stinkt von den Abgasen, es wirkt alles sehr dreckig und es gibt wesentlich mehr Bettlerinnen als wir es aus Peru kennen. Wir gehen über den Weihnachtsmarkt, der sich auf der Hauptstraße befindet. Die Besichtigung des alten Franziskanerkonvents mit der Krypta der Helden der Kriege und des Museums der zeitgenössischen Kunst sind die Highlights des Nachmittags.
PlazaSchneegipfelWeihnachtsmarkt
KreuzgangAusstellung

Wir essen in einer urigen Bar Cafe Etno in der Calle Jaen zu Abend und erhalten trotz unterschiedlicher Gerichte fast die gleichen Bestandteile. Danach gehen wir ins frisch renovierte Theater, wo eine Ballettschule verstärkt durch eine einheimische Musikgruppe bolivianische Tänze aus allen Landesteilen aufführt. Das war ein sehr schöner Abend.
Auftritt

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Freitag, 19. Dezember 2008
Ankunft in Bolivien
18.12. Isla del Sol
Wir fahren bei kühlem Wetter zur Nordseite der etwa 10 km langen Isla del Sol und wandern von dort auf dem Inkapfad zum Südhafen in Yumani. Dabei ergeben sich sehr schöne Ausblicke auf den See und die beiden Seeufer, die wir besonders beim Mittagsessen sehr genießen, da dann auch schon wieder die Sonne scheint. Wir steigen über die Inkatreppe hinab, besuchen noch eine Ruine und zwei Schilfinseln, die in einer Bucht als Touristenattraktion aufgebaut sind, und kehren gegen 18:00 Uhr zum Ausgangspunkt zurück.
Durchfahrt
Stadt auf Landzunge
Bucht
Essenstisch
Felsen

17.12. Copacabana in Bolivien
Copacabana ist der bedeutendste (Marien-)Wallfahrtsort Boliviens und man steigt vorbei an einem Kreuzweg zur Höhe, auf der dann das Kreuz und eine Marienfigur stehen.
Anfahrt Copacabana – Grenzkontrolle – neues Hotel Wendy Mar - Stadtrundgang – Aufstieg auf den Calvarienberg – toller Rundblick - abenteuerlicher Abstieg – Trucha gegessen – Strandspaziergang am Titikakasee
tolles Wetter – tolle Landschaft – nettes Örtchen mit sehr vielen Hostals
Karte
Festagsboot
Plaza
Ueberblick
See
Strand

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